Sarma – Serbische Krautrouladen gefüllt mit Faschiertem und Reis

Der Balkan-Klassiker

Sarma

Serbische Krautrouladen

Für 6 Portionen
  1. Zwiebel schälen und fein hacken, Knoblauch zerdrücken. Zusammen mit dem gewaschenen, ungekochten Reis, dem Ei, je einem Esslöffel Paprikapulver sowie Salz und Pfeffer zum Faschierten geben und gut mit der Hand verkneten.
  2. Krautkopf oder die einzelnen Blätter kurz mit kaltem Wasser abspülen, das mildert die Salzigkeit. Sarmablätter vorsichtig vom Strunk lösen. Sehr dicke Blattadern herausschneiden, sie lassen sich nicht gut einrollen und zerreißen dabei das Blatt. Jeweils etwa zwei Esslöffel der Fülle in die Mitte eines Kohlblattes setzen, links und rechts einschlagen und von der Strunkseite her fest zu Rouladen rollen. So fortfahren, bis die Füllung aufgebraucht ist.
  3. Den Boden eines großen Topfes mit Sarmablättern auslegen, darauf vorsichtig die Krautrouladen eng einschlichten, damit sie beim Kochen nicht aufgehen. Speck in Würfel schneiden und über die Rouladen verteilen. Ripperl trennen und gemeinsam mit den Lorbeerblättern zwischen die Rouladen stecken. Alles mit verbleibenden Krautblättern abdecken. Dann mit Wasser oder Suppe auffüllen, sodass alles gut bedeckt ist. Jeweils ein Esslöffel Paprikapulver sowie den Kreuzkümmel beigeben. Alles zum Kochen bringen, dann Temperatur reduzieren und zugedeckt mindestens zwei Stunden köcheln lassen.
  4. Erdäpfel schälen, in einem Topf mit Wasser bedecken, Kümmel und Salz zugeben und zugedeckt bei kleiner Flamme weich kochen, abseihen.
  5. Rouladen anrichten. Fleisch von den Ripperln lösen und klein schneiden. Gemeinsam mit ein wenig Sud und den Speckwürferln über die Rouladen gießen. Mit Kümmelerdäpfeln, und einem Klacks Rahm servieren.
Einrollen, abtauchen, genießen
Eine Nacht drüber schlafen bringt’s!
Sarma sind auf dem gesamten Balkan Kult – und das aus gutem Grund! Sie sind die sauren Cousins unserer Krautwickler, aber durch die gesäuerten Blätter spielen sie in einer ganz eigenen Geschmacks-Liga. Der wichtigste Tipp: Sarma ist eine Diva. Sie will am nächsten Tag langsam aufgewärmt werden, denn erst dann entfaltet sie ihr volles Aroma. Also: Geduld zahlt sich aus!