Nordchinesische Dumplings mit Szechuanpfeffer

Rind, Szechuanpfeffer & Ingwer

Nordchinesische Dumplings

Für 4 Portionen
  1. Die tiefgekühlten Wan-Tan-Teigblätter auftauen. Wenn es schnell gehen soll, die Packung in einen Gefrierbeutel stecken, gut verschließen und in warmes Wasser legen. (Ich verwende die Wan-Tan-Teigblätter speziell für Suppen und nicht die Blätter zum Frittieren.)
  2. Alle Zutaten für die Sauce gut vermengen, beiseite stellen.
  3. Eine kleine Pfanne ohne Fett erhitzen und dann Kreuzkümmel und Szechuanpfeffer zufügen. Die Hitze etwas reduzieren und alles unter ständigem Schwenken rösten, bis die Gewürze leicht zu duften beginnen. Danach im Mörser zu einem sehr feinen Pulver zermahlen.
  4. Faschiertes mit der Gewürzmischung, Ingwer, Knoblauch, Koriander, Salz, Sojasauce, Kochwein und dem Sesamöl gut durchkneten. Den weißen Teil der Frühlingszwiebeln fein hacken und untermengen, den grünen Teil in Ringe schneiden und beiseite stellen.
  5. In einem großen Topf Wasser zum Kochen bringen.
  6. In die Mitte eines Wan-Tan-Blattes ca. 2 TL der Fleischmasse setzen. Die Ränder des Teiges mit dem Finger mit Wasser befeuchten. Von unten nach oben in die Hälfte klappen, die Luft herausdrücken und die Enden mit Druck verschließen. Nun die unteren Enden nach unten ziehen und aneinanderdrücken. Auf ein Blech setzen und wiederholen, bis man die gewünschte Menge Dumplings hat. Diese kann man auch sehr gut vor dem Kochen einfrieren.
  7. Die Teigtaschen ins kochende Wasser gleiten lassen und eine große Tasse Wasser mit Zimmertemperatur eingießen, damit das Wasser aufhört zu kochen. Wenn das Wasser wieder zu kochen beginnt und die Dumplings oben schwimmen, sind sie fertig gegart (ca. 4 Minuten).
  8. Dumplings mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben und abtropfen lassen. Auf Tellern anrichten und gut mit Sauce beträufeln, mit den grünen Ringen der Frühlingszwiebel garnieren.
Das Málà-Erlebnis
Die prickelnde Wirkung des Szechuanpfeffers ist ein besonderes sensorisches Erlebnis, das sich von herkömmlicher Schärfe unterscheidet. In der Szechuan-Küche wird er oft mit Chili verwendet, um das sogenannte „Málà-Erlebnis“ (betäubend und scharf) zu erzeugen. Der Pfeffer bringt aber auch einen leicht zitronigen, frischen Geschmack mit sich.