Muhammara

Dekadenz des Orients

Muhammara

Syrischer Walnuss-Paprika-Dip

Für 4 Portionen
  1. Backrohr auf 200 °C vorheizen (Ober-/Unterhitze). Paprika halbieren, den Stengel und das innere Weiße entfernen dann mit der Innenseite nach unten auf den Rost legen und etwa 40 bis 50 Minuten braten, bis die Haut schwarze Blasen schlägt. In eine Schüssel legen und sofort mit Klarsichtfolie abdecken. 20 Minuten dämpfen lassen und danach die Haut mit den Fingern abziehen.
  2. Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. 1 EL Olivenöl in einer Pfanne heiß werden lassen und die Zwiebel bei mittlerer Hitze glasig dünsten lassen. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
  3. In der selben Pfanne die grob gehackten Walnüsse kurz anrösten, und ungefähr ein Drittel davon für die Garnitur beiseite stellen.
  4. Paprika, Zwiebel, Walnüsse und alle restlichen Zutaten bis auf das Wasser in einen Foodprocessor geben oder mit dem Stabmixer in einer Schüssel zu einer glatten Masse mixen. Dabei das Wasser nach und nach zugeben, bis eine cremige Konsistenz erreicht ist.
  5. Mit Salz, Pfeffer und Chilipulver abschmecken. Muhammara soll aromatisch-süß, nussig-fruchtig und zugleich scharf schmecken.
  6. Die Muhammara auf einen Teller streichen und mit Olivenöl, gehackten Walnüssen, Granatapfelkernen und gehackter Petersilie bestreuen. Mit Fladenbrot oder Naan servieren.
Orientalisch und unwiderstehlich
Wer Hummus mag wird Muhammara lieben
Muhammara ist ein syrisches Gericht, dessen Name aus dem Arabischen kommt und „verwöhnt“ bedeutet. Die Paste ist eine Delikatesse mit reichen Aromen und Texturen und wird auch in anderen Ländern der Levante-Region wie Libanon, Türkei und Jordanien sehr geschätzt. Granatapfelsirup ist eine essentielle Zutat in Muhammara und unverzichtbar für das einzigartige Geschmacksprofil. Er trägt mit seinem subtilen, aber markanten Geschmack und der leichten Süße zur Muhammara-Paste bei und sollte nicht ersetzt oder weggelassen werden, um ein authentisches Muhammara-Erlebnis zu genießen.